Ausgabe 2/2022
Dienstag, den 15. März 2022
Ausgabe 2/2022 – März 2022 Hier klicken, wenn die Ausgabe falsch angezeigt wird.
Das Newsletter-Logo

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, 

in unserm Stadtteil westlich der Nahe finden weiterhin Veranstaltungen statt, aber auch viele weitere Dinge, auf welche die nächste Newsletter-Ausgabe schauen wird. Die heutige Ausgabe gibt Ihnen drei Veranstaltungen an die Hand, die diese Woche stattfinden, berichtet aber auch über die neuesten Informationen aus dem Stadtteilverein und der Rupertsberger Hildegard-Gesellschaft. Darüber hinaus hält sie ein kleines „Bingerbrücker Quiz“ bereit und schaut auf die zweite Impfaktion: Wurde das Stadtteilzentrum wieder beschmiert? Antwort darauf hier im „Newsletter für Bingerbrück“.

Eine gute Lektüre wünscht

herzlichst

Ihr Noel Firmenich

Federführung „Newsletter für Bingerbrück“ und Redakteur für „Neues aus Kaltnaggisch“ 

Endlich wieder Feste-Planen

Bingerbrücker:innen zum Planungstreffen für ein nächstes Stadtteilfest eingeladen / Treffen diesen Mittwoch Abend im ZWOZWO

Mit dem bundesweiten Tag der Städtebauförderung am 14. Mai 2022 soll das ZWOZWO Stadtteilzentrum in Bingerbrück feierlich eröffnet werden. Das Quartiersmanagement möchte die Gelegenheit nutzen, in Kooperation mit dem Stadtteilverein und mit allen Freundinnen und Freunden des ZWOZWO Stadtteilzentrums Eröffnung zu feiern. Quartiersmanagerin Kristina Speichert lädt Sie darum herzlich zum ersten offenen Planungstreffen für das Eröffnungsfest ein! Stattfinden wird die Ideenschmiede am Mittwoch, den 16. März 2022 um 18 Uhr im ZWOZWO. Bis Mai sind weitere Planungstreffen vorgesehen, um von der Öffentlichkeitsarbeit bis zum Standplan alle Planungspunkte abzudecken.

Wie die Bingerbrückerinnen und Bingerbrücker in der Vergangenheit schon oft bewiesen haben, ist ein Fest vor allem dann lohnenswert, wenn viele beteiligt sind. Dabei sei gesagt: Die Planungstreffen sind eine Möglichkeit, von Anfang an an der Festgestaltung teilzuhaben. Sie können aber auch jederzeit dazu stoßen und/oder sich am Veranstaltungswochenende selber einbringen.

Teilen Sie die Einladung gerne in Ihren Netzwerken – auch vereinsungebundene Menschen sind herzlich willkommen! Voraussetzung ist weiterhin die Beachtung der geltenden Corona-Regeln.

Für Rückmeldungen rund um die Eröffnungsfeier des ZWOZWO Stadtteilzentrums wenden Sie sich an: qm-bingerbrueck@bingen.de oder die 0160 55 11 53 1.

Oder besuchen Sie die Sprechstunde des Quartiersmanagements, immer donnerstags, 14-16 Uhr im ZWOZWO.

Vor bald 3,5 Jahren ließen die Besucherinnen und Besucher des Herbstfests Luftballons für Bingerbrück steigen.

(Text und Foto: Quartiersmanagement/Stadt Bingen)

Bingen come together

Veranstaltung für alle, die der Ukraine helfen wollen 

Verschiedene Binger:innen laden ein für diesen Freitag, 18. März 2022, 18 Uhr ins Stadtteilzentrum „zu einem gemeinsamen Treffen von Helfern, Ehrenamtlichen und ukrainischen Schutzsuchenden. Kennenlernen, Austausch und Vorstellung von Unterstützungsmöglichkeiten sollen im MIttelpunkt stehen“. 

Weitere Informationen wie zu den dort geltenden Corona-Regeln und Unterstützern der Veranstaltung finden Sie hier.

Ein Quiz für Zwischendurch

Wie gut kennen Sie den Stadtteil?

Machen Sie mit und senden Sie Ihre Antworten an info@bingerbrueck.com! Der:Die Ersteinsender:in mit allen korrekten Antworten erhält einen regionalen Stahltisch aus dem 19. Jahrhundert. Einsendeschluss ist der 21. März 2022.

  • Wie ist der Nachname des ersten hauptamtlichen Bürgermeisters von Bingerbrück?

  • Wie heißt die mittelalterliche Brücke über die Nahe?

  • Wie ist die neue Bezeichnung für die Katholische Kirche Bingerbrücks?

  • Wie ist der Nachname eines bedeutenden Kinderlied-Dichters, der zeitweise in Bingerbrück wohnte?

  • Wie heißt die bedeutende Heilige vom Rupertsberg mit Vornamen?

  • Ein römischer Grabstein, gefunden in Bingerbrück, enthält einen Namen, der in diesem Zusammenhang weltbekannt ist. Wie ist der Name?

  • Wie nennt man die Berghöhe über Bingerbrück?

  • Wie heißt der erste Bürgermeister von Bingerbrück mit Nachnamen (1892)?

  • Wie heißt ein bedeutender Fabrikant und Ehrenbürger des Stadtteils?

  • Was ist das Wappensymbol Bingerbrücks?

  • Welcher bedeutender Politiker im 19. Jahrhundert war hier häufiger Sommergast?

  • Im Süden von Bingerbrück liegt in einem Seitental eine bekannte Weinlage. Wie heißt diese?

  • Wie heißt die ehemalige Abgeordnete des Europäischen Parlaments aus Bingerbrück?

  • Wie ist der Bezeichnungszusatz der Grundschule?

  • Wie ist der Spitzname für Bingerbrück?

  • Wie wird der Bingerbrücker Bahnhof klassifiziert?

  • Was ist das bedeutende Verkehrsmittel in Bingerbrück?

  • Welches nationale Denkmal war für Bingerbrück geplant gewesen?

  • Wie heißt die Straßenbrücke über die Bahngleise?

  • Welchem Land gehörte Bingerbrück nach dem Wiener Kongress innerhalb Deutschlands an?  

Hinhören statt Weghören

Gedenken an die Deportation und Ermordung von 150 Binger Juden

Der Arbeitskreis Jüdisches Bingen, befreundet mit dem Heimatverein Bingerbrück, lädt für diesen Samstag, 19. März 2022, 11 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung ein, die unseren Stadtteil mit unseren deportierten jüdischen Bingerbrücker Mitbürger:innen mit einschließt. Am 20.03.1942 erfolgte die erste Deportation von Binger Bürger:innen jüdischen Glaubens. Einen Tag zuvor durften sie nicht mehr ihren Wohnort verlassen und mussten sich auf den Abtransport vorbereiten.

„Gerade in diesen schwierigen Zeiten, in denen die Vertreibung und Ermordung an der Tagesordnung ist, müssen wir besonders genau hinhören, warum damals weggehört worden ist“, findet Carl Woog, Vorsitzender des Heimatvereins.

Die Veranstaltung findet in der Innenstadt auf dem Mainzer Hof-Platz (Schmittstraße/Ecke Zehnhofstraße) statt. Binger Schüler:innen als auch Oberbürgermeister Thomas Feser beteiligen sich an dieser.

Rund um Hildegard

Das Jahresprogramm der Rupertsberger Hildegard-Gesellschaft

Die Rupertsberger Hildegard-Gesellschaft bietet dieses Jahr – aktueller Stand – viele Veranstaltungen wie Gesprächskreise, Lesungen und Vorträge an, aber auch eine Exkursion steht auf dem Jahresprogramm dieses Bingerbrücker Vereins.

Das Jahresprogramm ist hier zu finden, nähere Informationen auf der Internetseite: www.rupertsberger-hildegardgesellschaft.de

Aktivitäten aus dem Stadtteilverein

Der Stadtteilverein Bingerbrück plant derzeit mehrere Veranstaltungen, zu denen alle Bingerbrücker:innen herzlich eingeladen sind. 

Ab dem 1. April findet im ZWOZWO jeweils am ersten Freitag im Monat von 19-22 Uhr der „Bingerbrücker Tisch“ statt. Hierzu sind alle eingeladen, eine Kleinigkeit zum Essen mitzubringen, um einen gemütlichen und entspannten Abend miteinander zu verbringen. Die erste Stunde ist jeweils einem bestimmten Thema gewidmet. Dazu wird es einen inhaltlichen Input geben, danach ist Zeit für einen offenen Austausch. Der weitere Verlauf des Abends folgt keinen inhaltlichen Vorgaben, das gemütliche Beisammensein steht im Mittelpunkt. Zum Auftakt am 1. April wird es im thematischen Teil des Abends um den Stadtteilverein gehen. 

Was letztes Jahr ein voller Erfolg war, soll dieses Jahr wiederholt werden: vom 15. bis 18. April findet unsere diesjährige Oster-Rallye statt - eine gute Gelegenheit, Bingerbrück zu Fuß zu erkunden. Als weiteres Highlight ist am 30. April ein klassisches Klavierkonzert des Bingerbrücker Pianisten und Mitglied des Stadtteilvereins Leo Kwon geplant. Und auch am Eröffnungsfest des Stadtteilzentrums am 14. Mai wird sich der Stadtteilverein selbstverständlich beteiligen. Angedacht ist bisher – in Anlehnung an die Sonnenblumenaktion aus dem letzten Jahr – eine Pflanzen- und Samentauschbörse. 

Weitere Infos demnächst auf unserer Website: www.bingerbrueck.net

Kontakt zum Stadtteilverein: vorstand@bingerbrueck.net

(Text: Stadtteilverein Bingerbrück e.V.)

Sauber, aber bedroht

Über die zweite Sonder-Impfaktion im Stadtteil

Nachdem eine Sonder-Impfaktion Anfang Januar großen Anklang fand, entschlossen sich die Organisatoren, vier Wochen später eine weitere Impfaktion im Stadtteil westlich der Nahe durchzuführen, die am 5. Februar 2022 stattfand und ebenfalls guten Anklang fand. Dieser Artikel beleuchtet, wie die Aktion im ZWOZWO ablief und was im Vorfeld zu dieser passierte.

Von Noel Firmenich

Besucher:innen der Impfaktion, bekamen zum Eintritt ins Stadtteilzentrum ZWOZWO Fieber gemessen, um eine mögliche Infektion an Covid-19 eher ausschließen zu können. Des Weiteren konnte man sich vor dem Stadtteilzentrum vom Malteser Hilfsdienst Bingen freiwillig auf das Coronavirus schnelltesten lassen. Diese Hilfsorganisation veranstaltete die Sonder-Impfaktion gemeinsam mit dem Stadtteilverein und dem Bingerbrücker Carnevalverein.

Vor dem ZWOZWO während der zweiten Bingerbrücker Sonder-Impfaktion am 5. Februar. (Foto: Noel Firmenich)

Im Stadtteilzentrum gab es während der Impfaktion ein festes Einbahnstraßensystem, um den Besucherfluss gut steuern zu können. Nach der Fiebermessung kam man zunächst ins Café, wo man empfangen wurde und nötige Dokumente wie den Aufklärungsbogen erhielt. Anschließend gelangte man über das hintere Treppenhaus ins zweite Obergeschoss. Dort befinden sich in den Multifunktionsräumen Aufklärungszimmer und die beiden Impfkabinen. Nachdem man durch einen der zwei begleitenden Ärzte über die Corona-Impfung aufgeklärt wurde und Fragen zur Impfung klären konnte und man sein Einverständnis gegeben hat, stand einer Impfung nicht mehr im Weg. Man konnte für die Erst-, Zweit- oder Drittimpfung kommen. Es gab aber auch Personal von Rettungsdiensten, die im Zuge der Impfaktion ihren vierten Picks zum Corona-Schutz bekamen. Für die Booster-Impfungen stand Moderna zur Verfügung, sonst auch Biontech. Fachpersonal der Malteser impften letztlich.

Das Café im Stadtteilzentrum ZWOZWO war während der Impfaktion Check-In-Bereich. (Foto: Noel Firmenich)

Personen, die auf das Aufklärungsgespräch bzw. auf die anschließende Impfung warten. (Foto: Noel Firmenich)

Viele nahmen das Angebot der Impfaktion wahr, insbesondere auch Kinder, weil man sich somit „unkompliziert“ und „einfach ohne Terminvereinbarung lokal vor Ort“ impfen lassen konnte. Man kann von mehreren Hundert Impflingen ausgehen, im Vergleich zur vorherigen Aktion waren es weniger Personen, die zur Impfung kamen. Der Andrang war gut händelbar, immer wieder kamen, fast schon gleichmäßig, Besucher:innen ins Haus, die „von Freunden und im Internet“ vom Angebot erfahren erfahren haben. Besucher:innen sind der Meinung, dass sie in das Prozedere „gut eingeführt“, worden sind, dass die Organisation ebenso gut war und dass die Helfer:innen, die aus den beteiligten Vereinen stammen, darüber hinaus „sehr nett“ waren. Die Besucher:innen fühlten sich somit wohl und sagen selbst, dass während der Aktion eine „nette Atmosphäre“ herrschte. 

Nachdem man die Impfung bekommen hatte, ging es in den Check-Out-Bereich, sich im Veranstaltungssaal befindlich. Hier erhielten die Impflinge das digitale Impfzertifikat bzw. den Vermerk im Impfpass. Zudem mussten sie zur Kontrolle auf Nebenwirkungen im Anschluss 15 Minuten warten, ehe sie über die Notfalltreppe das Haus verlassen konnten.

Der Selma-Herz-Saal diente als Check-Out-Bereich. (Foto: Noel Firmenich)

Im Vorfeld der ersten Impfaktion im Stadtteilzentrum, wurde das ZWOZWO von Impfgegner:innen mit gezielter Desinformation beschmiert, wie bereits die letzte Newsletter-Ausgabe berichtete. Bingerbrücker:innen und weitere Personen aus Bingen hielten daher am Abend vor dem 05. Februar auf dem Venarey-Les-Laumes-Platz eine Mahnwache ab, um „ein gewaltfreies Zeichen für Demokratie, Solidarität, Vielfalt, Respekt und Menschlichkeit“ zu setzen.

Die Mahnwache wurde vom Bündnis „Buntes Bingen“ unterstützt. An ihr nahmen 40 Personen teil. (Foto: Noel Firmenich)

Im Vorfeld der zweiten Impfaktion blieb das Haus zwar unberührt, aber Organisatoren und Beteiligte der Impfaktion erreichten Drohbriefe. Einer der Drohbriefe liegt der Newsletter-Redaktion vor. Der:Die Verfasser:in hält die Corona-Impfung nicht für eine solche, sondern bezeichnet diese als „bewussten Völkermord“. Das „Arrangement in Sachen Covid Impfung“ gilt es seitens der Organisatoren „einzustellen“. Es gibt hierbei durchaus Parallelen zu dem:der Beschmierer:in, welche:r die Impfung als „ein Gift“ bezeichnet, das einen „tötet“. Bei diesem Drohbrief ist es nicht geblieben, „Krähenfüße“ steckten ebenfalls in den Autos der Betroffenen.

Ihre Meinung ist gefragt!

Wir, das Newsletter-Team, möchten gerne stetig den Newsletter verbessern, damit auch Sie zufrieden sind! Dazu brauchen wir Ihre Meinung.

Wie finden Sie diese Ausgabe, hat Ihnen etwas gefehlt oder haben Sie Verbesserungsvorschläge? 

Schreiben Sie uns an newsletter.bingerbrueck@gmail.com

Gerne auch Ihre Themenvorschläge und Fragen.

Noch kein Newsletter-Abonnent?

Dann abonnieren Sie kostenlos den „Newsletter für Bingerbrück“ vom Heimatverein! In Ergänzung zur Stadtteilzeitung „Neues aus Kaltnaggisch“ informiert Sie Noel Firmenich federführend mit Aktuellen, Interessanten und Spannenden aus dem Stadtteil westlich der Nahe, beispielsweise mit Exklusivinterviews und Hintergrundrecherchen. Ein Abo lohnt sich also!

Hier gelangen zum kostenlosen Newsletter-Abonnement.

Sie finden diese Newsletter-Ausgabe interessant?

Dann leiten Sie diese Ausgabe einfach mit folgendem Link an Ihre Bekannte weiter: https://bingerbrueck.de/?na=view&id=44

Ihr Abonnement verwalten   |   Online lesen

Der Heimatverein auf Facebook und Instagram:

facebook  instagram 
Auch empfehlenswert: die Heimatverein-Homepage www.bingerbrueck.de
Heimatverein Bingerbrück e.V.
Vereinsbüro und -archiv im ZWOZWO, Koblenzer Straße 22, 55411 Bingen-Bingerbrück
© 2022