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Editorial
Liebe Leser:innen,
in dieser Ausgabe zeigen wir nicht nur, was auf den Straßenbaustellen im Stadtteil los ist. Selbstverständlich werfen wir ebenso einen Blick auf die Vereine: Wir berichten unter anderem, wie zwei Bingerbrückerinnen zusammen mit dem Stadtteilverein einen Flohmarkt geplant haben, welche tiefgreifende Veränderung im Jugendfußball beim SVB ansteht und warum jetzt am Samstag eine Vereinekonferenz im ZWOZWO stattfindet. Auch geht es um das Familienzentrum, das zum einjährigen Jubiläum zu einem Geburtstagsfest einlädt und sein Logo sucht. Bis Sonntag können Sie über den besten Entwurf abstimmen, mehr dazu in den Kurzmeldungen.
Eine erfreuliche Nachricht zum Schluss: Der Wasserspielplatz im Park am Mäuseturm kann ab sofort wieder voll und ganz genutzt werden – passend zum Sommerbeginn.
Eine angenehme Lektüre und fröhliche Sommertage wünscht
herzlichst
Ihr Noel Firmenich
Federführung „Newsletter für Bingerbrück“ |
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Neues aus dem Stadtteilverein: Premiere für Flohmarkt am ZWOZWO
Von Noel Firmenich
Der umgestaltete Venarey-les-Laumes-Platz am ZWOZWO Stadtteilzentrum bietet mehr Platz für Feste und Veranstaltungen, aber auch für kleinere Märkte. Die beiden Bingerbrückerinnen Martina Harenberg und Petra Rausch haben dies zum Anlass genommen, einen Flohmarkt zu organisieren, den sie im April ausgerichtet haben.
Schnell konnten der Stadtteilverein und das Café ZWOZWO als Kooperationspartner gewonnen werden, berichtet Harenberg im Newsletter-Gespräch. Die Anmeldungen für die Verkaufsstände trudelten nach und nach bei den beiden Organisatorinnen ein. Von rund 40 Interessierten fanden schließlich am Verkaufstag 30 Ausstellerinnen und Aussteller zusammen, die meisten aus Bingerbrück selbst oder der näheren Umgebung. Darunter auch Menschen mit Migrationsgeschichte, erzählt Harenberg.
Das Repertoire reichte von Büchern über Geschirr und Dekorationsartikeln bis hin zu Sammelsets, Spielsachen oder einem Fahrrad. Besonders ein Globus begeisterte ein Kind, erinnert sich die Co-Organisatorin. Eine Bekannte freute sich über verschiedene Sammeltassen, Harenberg selbst über einen passenden Kindersitz für ihren Enkel. Der Heimatverein versuchte, Glasgefäße und weitere Utensilien aus der ehemaligen Hildegardis-Apotheke schmackhaft zu machen, während ein rheinhessisches Weingut alte Weinkannen verkaufte. Kaffee und Kuchen brachten das Team vom Café ZWOZWO (wie immer gegen eine Spende), ferner konnte die Pflanzentauschbörse des Stadtteilvereins auch in diesem Frühjahr an den Start gebracht werden.
Harenberg und Rausch ziehen ein positives Resümee: Die Vorbereitungen liefen reibungslos und an Verkaufsständen mangelte es nicht. Das Wetter stimmte, die Pflanzentauschbörse und das Café wurden beherzt angenommen. Bei der Besucherzahl sehen die Organisatorinnen allerdings noch Potenzial: Zwar kamen immer wieder Menschen zum Kaufen und Stöbern auf den Platz, etwa auf dem Weg in die Innenstadt oder ans Rheinufer, doch der Andrang hielt sich insgesamt in Grenzen. Harenberg denkt: „Der Venarey-les-Laumes-Platz eignet sich hervorragend für einen Flohmarkt. Er braucht Zeit, um sich zu etablieren.“ Mit den Erfahrungen aus der diesjährigen Premiere seien die Vorbereitungen für eine nächste Auflage – womöglich im nächsten Frühjahr – einfacher. |
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Zum ersten Flohmarkt auf dem neugestalteten Venarey-les-Laumes-Platz fanden 30 Stände, das Café ZWOZWO und die Pflanzentauschbörse. (Foto: Esther Brendel) |
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Neues von den Straßenbaustellen
Beim Rupertsberger Kreisel geht es an die letzte Kreiselausfahrt. Die Stadt konnte den LBM zusätzlich zu einer Fahrbahnsanierung der Stromberger Straße bewegen und plant ferner den Ausbau der Metzrothstraße im Ortskern. An der Koblenzer Straße läuft die Sanierung der Ver- und Entsorgungsleitungen im vollen Gange. Der Ortsdurchfahrtenausbau wartet aber weiter auf die Baugenehmigung.
Von Noel Firmenich
Rupertsberger Kreisel: Große Umleitungen
Die Baustelle zum Rupertsberger Kreisel nähert sich der Zielgeraden. Seit dem 13. Mai liegt sie in der vierten Bauphase, in der oberhalb zur Stromberger Straße (L 214) der letzte Kreiselast hergerichtet und die darunterliegenden Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert werden. Die Umstellung wurde wegen des Feiertages bewusst in die Himmelfahrtswoche gelegt, sagt Bernhard Knoop, Dienststellenleiter des projektverantwortlichen Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Worms.
Nach der vierten Bauphase wäre die Kreiselbaustelle eigentlich abgeschlossen. Doch nun folgt in zwei weiteren Bauphasen die Fahrbahnsanierung der Stromberger Straße bis ans Weingut Schlößchen. Auf einer Länge von rund 300 Metern wird der Fahrbahnbelag abgefräst und neu asphaltiert. Die Sanierung wurde im Frühjahr nachträglich beauftragt, erklärt Knoop. Bürgermeister Ulrich Mönch habe um diese gebeten, weil Bürger:innen regelmäßig den schlechten Straßenzustand bemängelt hätten. Damit soll die Baustelle einen Monat später als zuletzt geplant abgeschlossen werden: statt Juni nun Ende Juli. Davon abgesehen sei man laut Knoop jedoch bisher „im gewünschten Zeitplan“.
Zum Abschluss sind die Verkehrseinschränkungen besonders schwer: Noch bis Ende Juni ist die Stromberger Straße in Richtung Weiler gesperrt. Es gilt eine weiträumige Umleitung über die Stadtumgehung Richtung Büdesheim und die A 61. In Richtung Bingen kann durch den Kreisel gefahren werden. Aus der Drususstraße (B 48), welche baubedingt zur Sackgasse wurde, kann nun wieder in die Koblenzer Straße (B 9) eingeschert werden. Ab Anfang Juli folgt schließlich für vier Wochen eine Vollsperrung der Stromberger Straße, da die Asphaltarbeiten zur Fahrbahnsanierung stattfinden. Dabei müsse wegen der Arbeitssicherheit die Landesstraße abschnittsweise voll gesperrt werden, erklärt der LBM.
Die Busse fahren den Bauphasen entsprechend anders, wie der Verkehrsverbund RNN mitteilt: Die Linie 606 endet zurzeit in der Friedrichstraße nahe der Treppe und Rampe zum Heilig-Kreuz-Weg. Die Stromberger Straße wird nicht befahren und die Elisenhöhe vom Busverkehr abgehängt. Die Linie 230 fährt aktuell in Richtung Bingen wie gewohnt. In der Gegenrichtung führt sie ab der Karl-Wolff-Straße nonstop über die Autobahnumleitung direkt nach Stromberg. Die Linie 234 hält in Bingerbrück weiterhin nur am Hauptbahnhof. |
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Die Kreiselbaustelle ist am letzten Kreiselast angekommen, das bedeutet momentan: kein Einbiegen in die Stromberger Straße. (Fotos: Noel Firmenich)
Leitungs- und Kanalsanierung in zweiter Bauphase
Seit dem Spatenstich am 19. Februar werden unterhalb der Koblenzer Straße und des Bereichs „Am Rupertsberg“ für rund vier Millionen Euro die Ver- und Entsorgungsleitungen rundum erneuert. Die Sanierung erfolgt, bevor der LBM oberhalb die Ortsdurchfahrt ausbauen wird. Dabei soll die Erneuerung Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein.
Unter der Regie der Stadtwerke wird gemeinsam mit der Wasserversorgung Trollmühle und Westnetz an den Abwasser-, Trinkwasser-, Strom- und Gasleitungen sowie den Hausanschlüssen gearbeitet. Im Zuge der Kreiselbaustelle wurde bereits mit der Erneuerung begonnen. Konkret werden nun etwa ein neuer Abwasserhauptkanal und zehn neue Schachtbauwerke gebaut, die neue Straßenentwässerung im Zuge des Ortsdurchfahrtenausbaus vorbereitet, das Stromnetz verstärkt, die Gashauptleitungen wegen der Straßenneugestaltung umverlegt und das Trinkwassernetz erweitert.
Die Baustelle wandert in 13 Bauphasen vom Ortsausgang nahe des Reiterstellwerks über den Bereich „Am Rupertsberg“ bis an den Rupertsberger Kreisel. Derzeit liegt sie in der Bauphase 2b, die vom Martin-Luther-Stift bis zur Einmündung Prinzenkopfstraße reicht. Der Verkehr wird mit einer Baustellenampel einspurig geregelt, weil auf der anderen Straßenseite gebaut wird. Die eigentliche Ampelanlage an der Einmündung ist in dieser Bauphase auch für Fußgänger:innen nicht nutzbar.
Über den Fortschritt informieren die Stadtwerke im Übrigen mit einem eigenen Info-Service für Anwohnende, Anlieger, Pendler:innen und Interessierte. Baustellen-Updates werden von der Projektleitung direkt aufs Handy und per E-Mail gesendet. Mit dem Zugangscode WES132 kann der Info-Service nach einer Registrierung hier kostenfrei abonniert werden. |
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Unterhalb der Koblenzer Straße werden die Trinkwasser-, Abwasser-, Strom- und Gasleitungen in 13 Bauphasen bis nächstes Jahr rundum erneuert. (Foto: Noel Firmenich)
Ortsdurchfahrtenausbau ohne Baurecht
Für den Ausbau der Ortsdurchfahrt gibt es kein Baurecht (Stand: 6. Mai 2026). Denn für den Ausbau von Bundesstraßen muss ein Planfeststellungsverfahren abgeschlossen werden, bei dem die Einwendungen gegen die Ausbauplanung geprüft und abgewogen werden müssen. Zur Ortsdurchfahrt konnten bis vergangenen September Einwendungen gegen die Ausbauplanung eingereicht werden (wir berichteten). Laut Bernhard Knoop gingen 27 Eingaben ein, die derzeit durch den LBM in Worms bearbeitet werden müssten, ehe sie der Planfeststellungsbehörde beim LBM in Koblenz vorgelegt werden können.
Ein diesjähriger Planfeststellungsbeschluss sei weiterhin wünschenswert, sagt der Dienststellenleiter in Worms. Schließlich können die weiteren Schritte (Erstellung der Ausführungsplanung, Planung des Bauablaufs, Ausschreibung der Bauleistungen, Erteilung des Bauauftrags) erst vorbereitet werden, wenn die Ausbauplanung in Koblenz abgesegnet wurde. Wann dies geschieht und das Baurecht erteilt wird, ist unklar.
Pläne für Ausbau der Metzrothstraße
Die Ortsdurchfahrt ist zu guter Letzt nicht der einzige Straßenausbau in Bingerbrück, der aktuell anvisiert wird. Die Stadtverwaltung will zeitnah die Metzrothstraße zwischen der Hildegard- und Gutenbergstraße ausbauen – nicht zuletzt, weil schwere Baufahrzeuge für den Neubau des Familienzentrums die rund 60 Meter lange Straße stark in Mitleidenschaft gezogen haben. Dem Bau- und Ordnungsausschuss wurden am 7. Mai zwei Planungsvarianten vorgestellt: Die Ratsfraktionen stehen vor der Frage, ob die Straße als Einbahnstraße oder für den Begegnungsverkehr neu gestaltet werden soll. An der fast zehn Meter breiten Straße finden sich auf der einen Seite der Eingang zum Familienzentrum und auf der anderen Wohnhäuser.
Um auf beiden Seiten den Gehweg zu erhalten und ohne Gehwegparken nicht weniger Parkplätze auszuweisen, empfiehlt die Stadtverwaltung die Einbahnstraßen-Variante, wie die Allgemeine Zeitung berichtet. Denn für den Begegnungsverkehr müsste auf einer Straßenseite entweder der Gehweg oder ein Teil der Parkplätze wegfallen, heißt es. Aus Sicht des Parkdrucks im Stadtteil und einem sicheren Fußweg am Familienzentrum, tendiere auch der Bau- und Ordnungsausschuss bislang zur Einbahnstraße.
Festlegen will sich der Ausschuss, nachdem die Pläne auf einer Bürgerversammlung diskutiert wurden. Die Baukosten werden zurzeit auf über 320.000 Euro taxiert. Der Ausbau kann im Übrigen zügiger als bei der Ortsdurchfahrt abgeschlossen werden, da der Ausbaubereich deutlich kürzer ist (60 Meter gegenüber über 1000 Metern) und ein Planfeststellungsverfahren bei einer einfachen Ortsstraße ausbleibt. |
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Die Metzrothstraße will die Stadtverwaltung zeitnah ausbauen. (Foto: Noel Firmenich)
Weitere Informationen zu den Bauprojekten erhalten Sie hier. |
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Meldungen aus Bingerbrück
Wohnungsbrand an der Koblenzer Straße
Am Donnerstag (14. Mai) ist in einem Mehrfamilien- und Geschäftshaus an der Koblenzer Straße ein Brand ausgebrochen. Gegen 3:06 Uhr ging der Notruf bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Wohnung im dritten Obergeschoss bereits im Vollbrand.
Ein Hausbewohner sprang laut der Polizei aus dem Fenster und erlitt dadurch schwere Verletzungen. Eine weitere Person wurde leicht verletzt. Die Feuerwehr begann umgehend mit den Löscharbeiten. Da ein Übergreifen des Feuers auf den Dachboden nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde der Dachbereich von innen und außen kontrolliert. Parallel wurden die anderen Wohnungen gesichtet und Bewohner evakuiert.
Nach Angaben der Feuerwehr brannte ein Zimmer vollständig aus. Die übrigen Räume der Brandwohnung wurden durch den Rauch beschädigt. Elf Anwohner mussten vorübergehend in Notunterkünften untergebracht werden, schreibt die Polizei. Der Gebäudeschaden werde derzeit auf etwa 40.000 Euro geschätzt.
Jugendfußball stellt sich neu auf
Im Jugendbereich wird der SV Bingerbrück künftig mit zwei Vereinen kooperieren. Ab der kommenden Saison wird die bestehende Jugendspielgemeinschaft mit Teutonia Weiler um den SV Alemannia Waldalgesheim erweitert. Unter der Federführung des Waldalgesheimer Vereins entsteht eine gemeinsame Jugendabteilung der drei Vereine.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Jugendfußball in der Region nachhaltig zu stärken und „allen Kindern und Jugendlichen optimale Bedingungen für ihre sportliche Entwicklung zu bieten“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Durch die Bündelung der Kräfte wollen die Vereine langfristig Jugendteams in allen Altersklassen stellen. In den letzten Jahren sei es schwieriger geworden, genügend Trainerinnen und Trainer zu finden.
Die Vereine betonen zudem, dass Kinder und Jugendliche unabhängig von Talent oder Leistungsniveau mit Freude Fußball spielen können sollen. Künftig wird in allen drei Vereinen zusätzlich zum Mitgliedsbeitrag ein einheitlicher Jugendbeitrag erhoben, der vollständig in die Jugendarbeit investiert werde, etwa in die Aus- und Weiterbildung der Trainer:innen. Gleichzeitig wollen die Vereine kein Kind aus finanziellen Gründen vom Fußballtraining ausschließen. Bei finanziellen Schwierigkeiten in der Familie sollen Lösungen gefunden werden, heißt es.
Familienzentrum sucht Logo und feiert Jubiläum
Das Familienzentrum Josef Metzroth an der Hildegardisstraße besteht seit mittlerweile einem Jahr. Gemeinsam mit der dortigen Kindertagesstätte Mäuseturm ist es im dreigeschossigen Neubau zu einem Ort der Begegnung, Beratung und des gemeinsamen Miteinanders geworden. Seit der offiziellen Eröffnung im April letzten Jahres bietet das Familienzentrum Angebote für Familien, Kinder wie Senioren an, darunter Vorträge und Beratungsangebote für Eltern, der offene Treff dienstags und donnerstags, ein monatlicher Mehrgenerationen-Treff und der wöchentliche Leseclub montags mit der Stadtbücherei.
Nun wird gemeinsam das Logo für das Haus gesucht. Bis Sonntag (31. Mai) können Sie abstimmen und hier Ihren Lieblingsentwurf auswählen. Das bestplatzierte Logo wird zum Geburtstagsfest am 13. Juni enthüllt. Die Stadtverwaltung plant einen bunten Nachmittag mit kreativen, informativen und aktiven Angeboten, die zum Entdecken, Austauschen und Mitmachen einladen. Mit dabei sind die Kitas Mäuseturm und Sonnenschein mit frischen Waffeln und Kuchen, der Stadtteilverein mit einer Bastelstation und der Carnevalverein mit Würstchen, Pommes und Getränken. Auch gibt es Musik und Tanz. |
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Im letzten Jahr hatte das Familienzentrum zum ersten Mal zu einem bunten Fest mit Spiel und Spaß, Essen und Trinken, Musik und Tanz eingeladen. (Fotos: Kristina Speichert)
Vereinekonferenz im ZWOZWO für Binger Vereine
Damit Vereine sich für die Zukunft gut aufstellen können, lädt die Stadtverwaltung alle Binger Vereine zu einer „Vereinekonferenz“ ins ZWOZWO ein. Die Konferenz am kommenden Samstag, den 30. Mai, will sich den Herausforderungen aus der Vereinsarbeit widmen, hierzu Beratung liefern, Raum zum Austausch und Vernetzen geben und Impulse für die Vereinsarbeit bieten, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung.
An Thementischen geht es unter anderem um Stolperfallen im Vereinsalltag, gelungene Praxisbeispiele sowie Wege, Projekte besser zu organisieren und neue Engagierte zu gewinnen. Darüber hinaus erläutert ein Rechtsanwalt die wichtigsten Neuerungen im Vereinsrecht, die Chancen bieten könnten, sich als Verein zukunftsfest zu organisieren.
Ohne ehrenamtliches Engagement ist vieles in Bingerbrück und Bingen nicht möglich. „Die Vereine leisten tagtäglich einen enorm wichtigen Beitrag für das Zusammenleben in der Stadt. Mit der Konferenz wollen wir sie ganz konkret stärken und ihnen praktische Unterstützung an die Hand geben“, sagt Quartiersmanagerin Kristina Speichert. Zu ihren Aufgaben im Stadtteil gehört das Vernetzen der Vereine. „Viele Herausforderungen sind ähnlich – und genau da kann gemeinsames Lernen richtig viel bewegen.“ Weitere Informationen zum Programm finden sich hier.
Lieblingsmenschen-Tag in der Kita Mäuseturm
Die Kita Mäuseturm hat kürzlich einen „Tag des Lieblingsmenschen“ gefeiert. Wie die Stadt Bingen erläutert, durften die Kinder an diesem Nachmittag Menschen einladen, die ihnen besonders wichtig sind, etwa ihre Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Geschwister, aber auch ihre Nachbarn. Zusammen verbrachten sie abwechslungsreiche Stunden, unter anderem mit Spielen, Kuchen und frisch gebackenen Waffeln, Freundschaftsarmbänder-Basteln und gemeinsamen Fotos. Zuvor haben die Kinder für ihre Lieblingsmenschen Briefe geschrieben und darin beschrieben, warum sie diese so besonders mögen. |
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Fotos mit den Lieblingsmenschen aus der Kita Mäuseturm. (Fotos: Natalie Jurock) |
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Redaktion: Noel Firmenich und Daniela Greim / Federführung: Noel Firmenich |
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